Immobiliengutachter Oberbergischer Kreis

Wir sind als Kölner Immobiliengutachter auch im Bergischen Land und im Oberbergischen Kreis mit der Immobilienbewertung befasst.

Immobilienstandort Oberbergischer Kreis

Verwaltungssitz des Oberbergischen Kreises, der zum Naturpark Bergisches Land gehört, ist die Stadt Gummersbach.

Oberbergischer Kreis

Thomas Max Müller / pixelio.de

Eine Besonderheit in der Architektur auf dem Kreisgebiet sind die sogenannten Bunte Kerken, die spezielle mittelalterliche Deckenmalereien aufweisen. Im Kreis leben 271.332 Einwohner auf 918,85 km². Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 295 Einwohner je km².

Allgemeines

Die einwohnerstärkste Stadt des Oberbergischen Kreises ist die Kreisstadt Gummersbach mit knapp 50.000 Einwohnern. Deutlich weniger Einwohner (zwischen 20.000 und 30.000) haben die drei Städte Radevormwald, Wiehl und Wipperfürth sowie die Gemeinde Lindlar. Zwischen 15.000 und 20.000 Menschen leben jeweils in den Städten Waldbröl, Bergneustadt und Hückeswagen sowie in den Gemeinden Engelskirchen, Nümbrecht und Reichshof. Zwischen 10.000 und 15.000 Einwohner haben die Gemeinden Marienheide und Morsbach.

Lage und Verkehr

Der Oberbergische Kreis grenzt an die nordrhein-westfälischen Kreise Rheinisch-Bergischer Kreis, Ennepe-Ruhr-Kreis, Märkischer Kreis, Kreis Olpe und Rhein-Sieg-Kreis sowie an den rheinland-pfälzischen Kreis Altenkirchen. Weitere Nachbarn des Kreises sind die NRW-Städte Remscheid und Wuppertal.

Durch das Kreisgebiet führt die Autobahn A4. Gut erreichbar sind darüber hinaus die A1 und die A45. Bahnverbindungen sind im Vergleich zu anderen Kreisen eher spärlich. Die Regionalbahn 25 hält unter anderem in Köln, Engelskirchen, Ründeroth, Dieringhausen, Gummersbach, Marienheide und Meinerzhagen. Fluggäste im Oberbergischen Kreis können beispielsweise einen der beiden internationalen Flughäfen Köln oder Düsseldorf ansteuern. Köln ist von der Kreisstadt Gummersbach etwa 43,5 Kilometer entfernt, während Düsseldorf sich in etwa 59 Kilometern Entfernung (Luftlinie) befindet. Beim Öffentlichen Personennahverkehr gehört der Oberbergische Kreis zum Verkehrsbund Rhein-Sieg.

Immobilienpreise im Oberbergischen Kreis

Dem LEG Wohnungsmarktreport 2013 für den Oberbergischen Kreis entnehmen die Immobiliengutachter zwischen 5,62 und 5,82 Euro/m²/Monat und damit die höchsten Kaltmieten für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern auf Kreisgebiet in den Kommunen Lindlar und Wiehl. Besonders preisgünstig wurde es dagegen mit 4,81 bis 4,96 Euro/m²/Monat in Marienheide und Morsbach.

Wohnstandort Oberbergischer Kreis

Wer sich fürs Wohnen im Oberbergischen Kreis entscheidet, wohnt in einer landschaftlich reizvollen Region. Laut DasBergische.de, dem Tourismusportal des Bergischen Landes, ist die Natur „geprägt von weiten grünen Höhenzügen mit Wiesen, Feldern und Mischwald“ sowie von idyllischen Tälern. Zahlreiche Talsperren wie die Aggertalsperre und die Bevertalsperre sind ein prägendes Element der Landschaft und bieten teilweise auch Bademöglichkeiten. Eine der wichtigsten Shopping-Meilen im Kreis ist die Fußgängerzone zwischen dem Einkaufszentrum „Bergischer Hof“ und dem Busbahnhof in Gummersbach.

Eine ganze Reihe von Kommunen des Oberbergischen Kreises bietet Einwohnern neben Grundschulen den Dreiklang aus Haupt- sowie Realschule und Gymnasium. Zu den Kommunen gehören unter anderem Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar, Nümbrecht, Radevormwald, Waldbröl, Wiehl und Wipperfürth. Gesamtschulen findet man in Marienheide, Reichshof und Waldbröl. Der Oberbergische Kreis hatte im Juni 2014 mit 5,8% eine vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote. In NRW lag die Quote im selben Monat bei 6,5% und in Deutschland bei 8,2%.

Gewerbestandort Oberbergischer Kreis

Die Wirtschaftsförderung beschreibt den Oberbergischen Kreis als Wirtschaftsstandort mit einem stark vertretenen produzierenden und verarbeitenden Gewerbe und als „Kunststoffstandort Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen“. Als starke Branchen bezeichnet sie neben der Kunststoffindustrie die Automobilzuliefer- und Metallindustrie sowie die Gesundheits- und Medizintechnik. Für den Kreis als Unternehmensstandort spricht, so die Wirtschaftsförderung, dass man die Metropolen an Rhein, Main und Ruhr schnell erreicht. Die Gewerbesteuer-Hebesätze der Kommunen im Oberbergischen Kreis lagen 2014 zwischen 440 (Bergneustadt) und 470 (Marienheide + Waldbröl).

Spezielle Lagefaktoren für den Einzelhandel

Laut Zahlen der IHK zu Köln für den Oberbergischen Kreis (auf Basis von GfK-Daten) lag die Kaufkraft pro Einwohner 2014 im Kreis bei einem Indexwert von 96, wenn man Gesamtdeutschland auf den Bezugswert 100 setzt. NRW kam auf 99,9. Die Zentralitätskennziffer des Oberbergischen Kreises erreichte 2014 96,6. Das bedeutet, dass Kaufkraft aus dem Kreis ins Umland abfließt. Werte über 100 weisen im Kreis die Kommunen Bergneustadt, Gummersbach und Waldbröl auf. Der Indexwert des gesamten Kreises für den Umsatz am Verkaufsort lag 2014 bei 92,7 (NRW: 104,4; Deutschland: 100).

In der Onlinebroschüre Wirtschaftsregion Köln 2014 lesen die Immobiliengutachter als teuerste Preise für Einzelhandelsflächen in 1A-Lage des Kreises sechs bis zu 30 Euro/m²/Monat in Gummersbach. In den meisten anderen Kommunen werden dagegen maximal 10 Euro/m²/Monat fällig. Für Büroräume in Hauptlage verzeichnet die Broschüre in allen Kommunen eine Preisspanne zwischen 5 und 8 Euro/m²/Monat, während die Preise für Lager- und Produktionsflächen in allen Kommunen bei zwei Euro/m²/Monat beginnen und (abhängig von der Kommune) Höchstpreise zwischen drei und vier Euro/m²/Monat erreichen. Der Hebesatz bei der Grundsteuer B lag 2014 im Oberbergischen Kreis zwischen 413 (Wiehl + Wipperfürth) und 755 (Bergneustadt).

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