Immobiliengutachter Kreis Düren

Wir sind als Kölner Immobiliengutachter auch in der Eifel und im Landkreis Düren mit der Immobilienbewertung befasst.

Immobilien-Standort Kreis Düren

Der Kreis Düren ist Teil des Rheinlands und der Region Köln/Bonn. Er hat insgesamt 258.651 Einwohner auf einer Fläche von 941,39 km² und kommt damit auf eine Bevölkerungsdichte von 275 Einwohner je km².

Allgemeines

Düren

Jürgen Nießen / pixelio.de

Die größte Stadt des Kreises ist die Kreisstadt Düren mit 88.768 Einwohnern. Die zweitgrößte Stadt des Kreises heißt Jülich und hat etwa 32.000 Einwohner. Auf eine Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 20.000 kommen die Stadt Linnich sowie die Gemeinden Aldenhoven, Kreuzau, Langerwehe, Niederzier und Nörvenich. Weniger als 10.000 Einwohner wohnen in den Städten Heimbach und Nideggen sowie in den Gemeinden Hürtgenwald, Inden, Merzenich, Titz und Vettweiß.

Lage und Verkehr

Der Kreis Düren ist umgeben von den Kreisen Heinsberg, Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Erft-Kreis und Euskirchen sowie von der Städteregion Aachen. Rund um den Kreis liegen größere Städte: So ist Köln von der Kreisstadt Düren knapp 37 Kilometer weit entfernt. Bis nach Aachen und damit bis zur belgischen und zur niederländischen Grenze sind es etwa 28,5 Kilometer Entfernung und bis Bonn beträgt die Entfernung 43,50 Kilometer.

Auf dem Kreisgebiet liegen die Autobahnen A4 und A44. Sie binden den Kreis unter anderem gut an die beiden nordrhein-westfälischen Großstädte Köln und Düsseldorf an. Der nächste große Flughafen ist der Flughafen Köln-Bonn. Der größte Bahnhof auf dem Kreisgebiet ist der Bahnhof Düren. Von hier aus fahren sonntags und montags IC- und ICE-Züge. Überwiegend wird der Bahnhof jedoch von Regionalbahnen und Regionalexpress-Zügen angesteuert. Zu ihnen gehören die Regionallinien 1 und 9, die von Aachen bis nach Hamm beziehungsweise Siegen fahren.

Düren liegt wie Langerwehe an der Strecke der Regionalbahn RB20. Mehrere Städte und Gemeinden des Kreises sind über die Rurtalbahn RB21 an das deutsche Bahnnetz angebunden. Dazu gehören Niederzier-Huchem-Stammeln, Jülich, Linnich, Kreuzau, Nideggen und Heimbach. Der Kreis Düren ist Teil des Aachener Verkehrsverbunds (AVV), wobei teils auch Tarife des benachbarten Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) gelten.

Immobilienpreise im Kreis Düren

Dem LEG Wohnungsmarktreport NRW 2013 für den Kreis Düren entnehmen die Immobiliengutachter die höchsten Wohnungskaltmieten im Kreis in den Kommunen Langerwehe und Jülich. Dort erreichen die Mieten 5,60 bis 5,78 Euro/m²/Monat. Linnich und Titz sind dagegen die preisgünstigsten Wohnstandorte des Kreises mit 4,89 bis 5,01 Euro/m²/Monat. Die IHK Aachen verzeichnet als Quadratmeterpreis für Gewerbeflächen im Kreis Düren eine Spanne zwischen 13 und 55€.

Wohnstandort Kreis Düren

Als Wohnstandort kann der Kreis Düren einerseits mit landschaftlicher Attraktivität überzeugen. Reizvoll präsentieren sich beispielsweise das Erholungsgebiet „Rureifel“ mit Städten wie Nideggen und Heimbach sowie der Jülicher Brückenkopf-Park als größter Garten- und Freizeitpark im Kreis. Ein Teil des Nationalparks Eifel gehört ebenfalls zum Gebiet des Kreises. Im Handel übernimmt vor allem die Kreisstadt Düren eine Versorgungsfunktion für die Bewohner des Kreises, berichtet die IHK Aachen.

Familien mit schulpflichtigen Kindern steht auf dem Kreisgebiet eine reiche Schullandschaft zur Verfügung. Hauptschulen im Kreisgebiet Düren befinden sich in Aldenhoven, Düren, Hürtgenwald, Inden, Jülich, Kreuzau, Linnich, Nideggen, Nörvenich und Titz. Aldenhoven, Düren, Hürtgenwald, Jülich, Kreuzau, Linnich und Nideggen sind Standorte von Realschulen. Gymnasien findet man in Düren, Hürtgenwald, Jülich und Kreuzau und Gesamtschulen gibt es in Düren, Langerwehe sowie Merzenich-Niederzier.

Die größten gewerblichen Arbeitgeber im Kreis Düren sind das Forschungszentrum Jülich, das Unternehmen SIG Combibloc in Linnich (Getränkekartons), die RWE Power AG sowie die gepa Gebäudedienste Peterhoff GmbH in Düren. Große öffentliche Arbeitgeber sind beispielsweise die Caritas Trägergesellschaft West gGmbh mit diversen Kliniken sowie der Bundeswehr Standort Nörvenich und die Kreisverwaltung. Der Kreis Düren hatte im Mai 2014 eine Arbeitslosenquote von 8,2%. NRW kam auf 8,3% und der Bundesdurchschnitt lag bei 6,6%.

Gewerbestandort Kreis Düren

Der Kreis selbst bezeichnet ein „optimales und ausgeglichenes Angebot an Fachkräften als auch hochqualifizierten Arbeitskräften“ als bedeutenden Standortvorteil des Kreises Düren und nennt explizit die Stadt Jülich, die insbesondere junge, innovative Unternehmen anlockt. Einen Branchenschwerpunkt bilden die Biotechnologien. Der Suche nach Gewerbeflächen auf dem Kreisgebiet dient die Website Gistra.de.

Spezielle Lagefaktoren für den Einzelhandel

Der IHK-Bezirk Aachen gibt auf Basis von Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) als Kaufkraft je Einwohner einen Indexwert von 95,7 (Bund: 100) an. Der Point-of-Sale-Umsatz (POS-Umsatz) im Kreis erreicht den Indexwert 83,4 (Bund: ebenfalls 100) und die Einzelhandelszentralität 2014 hat einen Wert von 87,1. Das bedeutet: Ganz allgemein fließt Kaufkraft aus dem Kreis ins Umland ab.

Blickt man auf die einzelnen Städte und Gemeinden des Kreises, so verzeichnet die IHK Aachen für die Stadt Düren „durchschnittlich sogar mehr Kaufkraftzufluss als Aachen“. Auch in der Gemeinde Niederzier liegen die Einzelhandelsumsätze im Durchschnitt höher „als in vergleichbaren NRW-Gemeinden“. Die wichtigste Einzelhandelslage in der Kreisstadt Düren liegt innerhalb der ehemals befestigten mittelalterlichen Stadt mit einer besonders starken Konzentration in der Wirtelstraße, heißt es im Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Düren (Stand: 2010). Seit 2005 besteht das Dürener StadtCenter als wichtiges Einkaufscenter in der Stadt.

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